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Sichere Sache: Warum die Ausbildung in der Bäckerei eine Jobgarantie ist

16. November 2021

Brot, Brötchen, Kuchen und verschiedenste Backwaren – ohne die warmen Leckereien, die wir in der Bäckerei um die Ecke täglich kaufen können, wäre das Leben nur halb so lecker. Ein Grund dafür, sich für den handwerklichen Beruf des Bäckers oder der Bäckerin zu entscheiden. Ein weiterer: die Ausbildung in diesem kreativen Handwerk bringt fast immer eine Jobgarantie mit sich.

Kreativität, Teamwork und handwerkliches Geschick

Bäcker oder Bäckerinnen arbeiten nachts und in den frühen Morgenstunden, wodurch tagsüber viel Zeit bleibt anderen Aktivitäten und Hobbys nachzugehen. Wer die nächtliche Arbeit nicht scheut, darf sich mit der Ausbildung zum Bäcker über eine Arbeit freuen, die alle Sinne anspricht: Mit den Händen etwas erschaffen, das gut riecht und lecker schmeckt. Langweilig wird es in diesem Beruf sicher auch nicht. Denn mit neuen Rezepten für Brot, Brötchen oder Kuchen werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt. 

Ausbildung zum Bäcker oder Bäckerin

Ausbildungsplätze in einer Bäckerei zu finden ist nicht schwer. Denn Bedarf an Nachwuchskräften gibt es in diesem handwerklichen Beruf zu Genüge. Außerdem sind für die Ausbildung als Bäcker oder Bäckerin wenige Voraussetzungen oder Vorkenntnisse nötig. Man benötigt lediglich einen Hauptschulabschluss und eine Affinität für leckere Backwaren. Auch wer bisher keine Ahnung vom Backen hat, kann die Ausbildung wagen – denn wie Brot, Brötchen und andere Köstlichkeiten hergestellt werden, lernt man schließlich in der Ausbildung. 

Die Ausbildung zum Bäcker findet dual statt, wobei Azubis eine Hälfte beim Lernen im Unternehmen und die andere Hälfte in der Berufsschule verbringen. In der Ausbildung werden neben dem Backen alle möglichen Lebensmittel unter die Lupe genommen und der Umgang mit unterstützenden Maschinen im Alltag der Bäckerei erlernt. Wer einen der vielen freien Ausbildungsplätze bekommt, kann mit einem normalen Gehalt in der Ausbildung rechnen. Auszubildende in der Backstube erhalten im ersten Jahr 565 Euro, im zweiten 670 und im dritten Jahr im Schnitt 800 Euro. Nach der Ausbildung verdient man als angestellter Bäcker oder Bäckerin zwischen 1700 und 2100 Euro brutto. 

Zukunftschancen: Großer Bedarf am Arbeitsmarkt

Im Handwerk werden immer kompetente Mitarbeiter gesucht. Das zählt nicht nur für handwerkliche Tätigkeiten in der Baubranche. Auch Handwerksberufe, wie der Bäcker oder die Bäckerin werden immer seltener ausgeübt. Das bedeutet für all jene, die sich der kreativen Leidenschaft des Backens hingeben: mehr Arbeitsplätze und eine sichere Jobgarantie. Und auch der Karriere sind als Bäcker keine Grenzen gesetzt. Weiterbildungen zu Konditoren, ein anschließendes Studium als Ernährungswissenschaftler oder Lebensmitteltechnologe oder die Selbstständigkeit mit einer eigenen Backstube bieten Chancen für den Weg nach oben und eine steile Karriere.

 

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